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title: Einleitung zu Sperrlisten
slug: campaign/docs/einleitung-zu-sperrlisten
docTags: 
createdAt: 2026-08-06T15:53:40.225Z
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Wenn Sie einen Empfänger in die Sperrliste eintragen, erhält er nie wieder eine E-Mail von Ihnen über Optimizely Campaign. Dies gilt auch dann, wenn der Empfänger sich noch einmal für den Erhalt Ihrer Mailings anmelden sollte. Somit können Sie sicherstellen, dass Sie keine unzufriedenen Empfänger in ihren Empfängerlisten haben. Zudem wirkt sich eine saubere Empfängerliste mit wenigen Beschwerden positiv auf die [Zustellbarkeit](docId\:YGM2UPli_WVyiQkluoxnT) Ihrer Mailings aus.

Um die Sperrliste zu öffnen, wählen Sie im Optimizely Campaign [Menü](docId\:PmNPgvNucBrAG5Rw8f41f) **Sperrliste** > **Übersicht**. Sie können folgende Aktionen ausführen:

## Empfänger hinzufügen

:::hint{type="info"}
**Note**

Sie können keine Print-Empfänger hinzufügen.
:::

1. Klicken Sie auf **Hinzufügen…**. In der Liste erscheint eine leere Zeile.
2. Geben Sie unter **Regel** zum Beispiel die E-Mail-Adresse oder Telefonnummer des zu sperrenden Empfängers ein.
3. Geben Sie unter **Grund** optional einen Grund für die Sperrung ein, z. B. *Beschwerde per Telefon*.
4. Klicken Sie auf **Bestätigen**.

## Empfänger automatisch hinzufügen

Erhält ein Empfänger eine unerwünschte E-Mail und markiert diese bei seinem E-Mail-Dienstleister als Spam, so wird Optimizely Campaign benachrichtigt und der Empfänger automatisch auf die Sperrliste gesetzt.

Ein typischer Grund für einen automatischen Sperrlisteneintrag sieht wie folgt aus:

```html
type=automatic;rule=FBL: AOL;mailing=12345678;m2u=987654321
```

:::hint{type="info"}
**Tip**

Der Parameter **m2u** steht für die Mailing-to-User-ID, auch Mail-ID genannt. Die Mail-ID ordnet einen Empfänger einem Mailing zu.
:::

## Sperrlisteneinträge bearbeiten

:::hint{type="info"}
**Note**

Sie können keine automatischen Sperrlisteneinträge bearbeiten.
:::

1. Klicken Sie in der Liste auf den Eintrag, dessen Grund Sie bearbeiten möchten.
2. Klicken Sie auf **Bearbeiten…**.
3. Bearbeiten Sie die Angabe im Feld **Grund**.
4. Klicken Sie auf **Bestätigen**.

## Sperrlisteneinträge löschen

:::hint{type="info"}
**Note**

Sie können keine automatischen Sperrlisteneinträge löschen.
:::

1. Klicken Sie in der Liste auf den Eintrag, den Sie aus der Sperrliste löschen möchten.
2. Klicken Sie auf **Löschen**.
3. Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage. Der Empfänger wird aus der Sperrliste gelöscht und kann wieder Mailings von Ihnen erhalten.

## Platzhalter verwenden

Statt eine vollständige E-Mail-Adresse einzugeben, können Sie in der Sperrliste auch mit Platzhaltern arbeiten.

- Verwenden Sie einen Asterisk (\*) als Platzhalter für mehrere Buchstaben. Beispiel: `*@example.com` sperrt alle E-Mail-Adressen der Domain *example.com*.

  :::hint{type="info"}
  **Note**

  Wenn Sie in der Sperrliste nach einem Eintrag suchen, können auch mehrere Suchtreffer angezeigt werden. Beispiel: Die Suche nach [axel@example.com](mailto\:axel@example.com) ergibt neben der gesperrten Adresse selbst noch das Suchergebnis *\*@example.com*. Selbst wenn Sie den Eintrag [axel@example.com](mailto\:axel@example.com) aus der Sperrliste löschen würden, würde Axel noch keine E-Mails erhalten, da die komplette *example.com*-Domain gesperrt ist.
  :::
- Verwenden Sie ein Fragezeichen (?) als Platzhalter für einen einzelnen Buchstaben. Beispiel: `wolfdieter.m??er@example.com` sperrt z. B. [wolfdieter.mayer@example.com](mailto\:wolfdieter.mayer@example.com) und [wolfdieter.meier@example.com](mailto\:wolfdieter.meier@example.com). Das kann nützlich sein, wenn die zu sperrende E-Mail-Adresse über ein Callcenter entgegengenommen wurde und der Kollege sich bezüglich der Schreibweise nicht sicher ist.
- Sie können die Platzhalter auch in der Domain von E-Mail-Adressen verwenden. Beispiel: `abuse@*` sperrt alle E-Mail-Adressen, die mit *abuse* beginnen; hierbei handelt es sich meistens um diejenigen Adressen bei Firmen und Providern, an die sich Empfänger bei Beschwerden bezüglich Spam wenden können. Wird eine solche Adresse von Fremden in Ihren Verteiler eingetragen, kann das zu Problemen führen.
